05.02.2014

Zu wenig Männer in der Justiz?




Im Klartext heißt das, dass die weiblichen Bewerberinnen auf solche Stellen nach wie vor die Examensnoten "voll befriedigend" brauchen, um Richterin oder Staatsanwältin zu werden, wohingegen bei Männern ein einfaches "befriedigend" bereits reichen soll. Und das alles nur, weil dem OLG Hamm die männlichen Bewerber ausgehen.

Ob sich das jetzt allerdings alles mit diversen allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsätzen und insbesondere mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Geschlechter vereinbaren lässt, da habe ich irgendwie aus einem ganz diffusen Bauchgefühl heraus so meine Zweifel. Ich bin jetzt schon gespannt auf die erste Klage einer auf diese Art und Weise benachteiligten weiblichen Bewerberin, welche sich mit einem "befriedigend" auf die Stelle einer Richterin oder einer Staatsanwältin beworben hat.

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