29.12.2013

Wenn an Heiligabend nicht der Weihnachtsmann kommt ...

... sondern der Arbeitgeber persönlich mit der Kündigung, dann zeugt das schon davon, dass hier jemand echt scheiße unmenschlich ignorant in menschlicher Hinsicht bemerkenswert ist.

Über den Inhalt der Kündigung werden wir bei dem Arbeitsgericht Köln (14 Ca 10070/13) dann reden müssen. Diese einer alleinerziehenden Mutter gegenüber ausgerechnet allerdings noch an Heiligabend vorbei zu bringen, sich den Empfang abzeichnen zu lassen und so schön die Feiertage gründlich zu versauen vermiesen - dazu hätte hier mit Blick auf irgendwelche Fristen keinerlei Not bestanden und das hätte gut und gerne auch noch irgendwann zwischen dem 27.12 und 31.12 passieren können, wenn es denn bloß um die Einhaltung der Kündigungsfrist geht.

Übrigens: auch, wenn man es fast vermuten könnte; aber der Arbeitgeber heißt nicht Ebenezer Scrooge. Allerdings komme ich jetzt hier wohl in die Rolle, nicht nur Arbeitnehmerrechte verteidigen zu müssen, sondern auch noch den Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der künftigen Weihnacht geben zu müssen.


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